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Kuratierte Auswahl

Konzert-Highlights Hamburg 2026

Eine Arena, ein Club mit 42 Terminen — und dazwischen fast alles, was in dieser Stadt Rang hat.

Hamburg ist im Herbst eine Zwei-Häuser-Stadt, und keines der beiden ist die Elbphilharmonie. Auf der einen Seite steht die Barclays Arena im Volkspark, die von September bis Dezember im Wochentakt internationale Touren abarbeitet. Auf der anderen steht das Knust an der Neuen Feuerwache: 42 Termine bis Silvester, mehr als jedes andere Haus dieser Auswahl, und fast alles davon Abende, die man zwei Wochen vorher bucht statt ein halbes Jahr.

171 Konzerttermine führt unser Katalog für Hamburg bis Jahresende, gut dreißig stehen hier. Der auffälligste Ausfall ist kein Genre, sondern eine Preiskategorie: Ein großer Teil der Arena-Abende erscheint bei uns ausschließlich als Logen-Paket der Ticketmaster Suite. Evanescence, Duran Duran, Papa Roach, PUR, Westlife, Apache 207 — sie alle sind im Katalog, aber als Sitzplatzkategorie, nicht als Konzert. Solche Einträge nehmen wir in eine Auswahl nicht auf.

Die Karten zeigen den Verkaufsstatus, den der Veranstalter meldet, und die Zahl der angebotenen Preiskategorien; Preise liefert der Katalog nicht. Was in Hamburg über die Kassen der Häuser selbst läuft — beim Molotow, beim Mojo, bei der Fabrik betrifft das einen guten Teil des Programms — sehen wir nicht und geben es auch nicht als Auswahl aus.

Barclays Arena: die internationalen Abende

7 Veranstaltungen im Katalog, mit Verkaufsstatus.

Sieben Touren, ein Haus im Volkspark. A$AP Rocky, Bryan Adams und Niall Horan fallen in September und Oktober, Placebo und Don Toliver in den November.

Bloc Party und Interpol teilen sich einen Abend, den der Katalog gleich doppelt führt: einmal als Konzert, einmal als Logen-Paket mit vertauschter Reihenfolge der Bandnamen. Wir zeigen das Konzert.

Knust: das Haus mit den meisten Terminen

6 Veranstaltungen im Katalog, mit Verkaufsstatus.

Von Ty Segall bis Bernd Begemann, von der Metal-Abschiedsshow bis zum Blues-Quartett: Das Knust spielt bis Silvester an 42 Abenden, und die sechs hier sind ein Querschnitt, keine Rangliste. Wer nach lokalem Programm sucht — Hamburger Bands, Releasekonzerte, Doppelabende —, findet es hier zuverlässiger als anderswo in dieser Stadt.

Grosse Freiheit 36, Docks und das Mojo

8 Veranstaltungen im Katalog, mit Verkaufsstatus.

Die Häuser auf St. Pauli nehmen, was für das Knust zu groß und für die Arena zu klein ist: Touren mit ein- bis zweitausend Karten pro Abend. Prinz Pi und Kodaline stehen hier mit ihren Abschiedstourneen, Cat Power feiert zwanzig Jahre The Greatest.

Prinz Pi steht doppelt, und das ist kein Fehler: Für den früheren der beiden Abende meldet der Veranstalter eine Verlegung ohne bestätigten Ersatztermin. Wir markieren ihn, statt ihn zu löschen.

Laeiszhalle und die leisen Abende

6 Veranstaltungen im Katalog, mit Verkaufsstatus.

Die Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz ist in dieser Auswahl das einzige Haus, das Genres mischt, ohne dass es seltsam wirkt: Tubular Bells, der Radiohead-Gitarrist Ed O'Brien solo, Andreas Gabalier unplugged und Ben Folds am Flügel — innerhalb von zwölf Wochen, im selben Saal.

Zwischen Weihnachten und Silvester

6 Veranstaltungen im Katalog, mit Verkaufsstatus.

Der Hamburger Dezember läuft anders als der Berliner: Statt Klassik und Kirchenkonzerten stehen im Katalog vor allem Clubabende, die einfach weiterlaufen. Rea Garveys Weihnachtsabend im CCH ist die Ausnahme; die letzten Termine des Jahres spielt wieder das Knust, zwischen den Feiertagen.

Diese Auswahl gilt bis zum 31. Dez 2026 und wird bis dahin täglich mit dem Katalog abgeglichen. Ticket-Links führen zu Ticketmaster (Partnerlink); an der Reihenfolge auf dieser Seite ändert die Provision nichts — wie wir auswählen.