
Wie das Blatt zusammenfasst, ist die Region in diesem Sommer fest in Open-Air-Hand — und genau dieses Einzugsgebiet erreichst Du von Starnberg aus in den meisten Fällen ohne stundenlange Anreise. Du hast also keine Ausrede, nicht zu planen.
Plane jetzt — nicht erst, wenn der Vorverkauf startet
Die größte Falle beim Festival-Sommer ist aus meiner Erfahrung nicht das Line-up, sondern die Ticket-Logik: Wenn Du erst suchst, wenn die ersten Headliner feststehen, sind die Wochenend-Pässe für die beliebtesten Locations am Bodensee oft schon in der Vorverkaufsphase. Nimm Dir eine halbe Stunde, schreib Dir die Events raus, die Dich interessieren, und markiere Dir das Datum für den Vorverkaufsstart. Wenn Dir Wohlfühlfaktor wichtig ist, gönn Dir das Kombiticket mit Camping gleich dazu — Du sparst Dir am Festivaltor die Sucherei und damit die schlechte Laune, die bei schlechtem Wetter ohnehin schon genug da ist.
Packliste und Wetter-Realität
Was Du wirklich brauchst, hängt stark vom Gelände ab. Am Bodensee ist die Wetterlage wechselhaft, im Schwarzwald kann es abends empfindlich abkühlen, und die Wiesen rund um die Festivalgelände sind nach Regen keine Freude für Sneaker. Mein Standard-Tipp aus etlichen Festivals: Investiere in Schuhe, die Du auch nach zwölf Stunden und einem Schlamm-Abschnitt noch tragen willst. Pack Regenjacke, Sonnencreme und ein kleines Erste-Hilfe-Set separat in eine Tasche, die immer griffbereit bleibt. Eine Powerbank gehört auf jedes Open-Air — wer einmal erlebt hat, wie das Handy im Gedränge der Masse den Geist aufgibt, weiß das zu schätzen.
Was Du vorher klären solltest
Drei Dinge willst Du nicht erst auf dem Festivalgelände prüfen: Anreise und Parken (viele Locations zwischen Bodensee und Schwarzwald liegen abseits vom ÖPNV, Shuttle-Busse fahren oft nur zu Stoßzeiten), die Mitnahmebedingungen der jeweiligen Location (Plastikflaschen, Glas, Profi-Kameras — jede Bühne hat ihre eigenen Regeln), und einen Rückzugsort in der Nähe, falls das Wetter kippt oder die Füße streiken. Legt vorher fest, wo Ihr Euch mit Freund:innen am Campingplatz trefft, wenn die Handynetze zusammenbrechen — erspart am Ende so manche Suchaktion. Und schau regelmäßig in den Südkurier-Überblick, weil sich Open-Air-Programme bis zum Festivalwochenende noch verschieben: Zusatzkonzerte, Headliner-Wechsel, kurzfristige Bühnenverlegungen — genau das ist Dein Frühwarnsystem, wenn Du flexibel bleiben willst.